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Naturkunde-Museen in Oberfranken

Oberfranken hat eine reiche Erdgeschichte. Mehrere Museen in der Region vermitteln dazu faszinierende Einblicke. Teils sind es reine naturkundliche Museen, teils bieten sie darüber hinaus noch reichlich anderes zur regionalen Geschichte.





Bad Staffelstein

Museum Kloster Banz

Das Museum Kloster Banz umfasst drei Abteilungen. Im Ergeschoss wird die Geschichte des Klosters dargestellt. Berühmt ist die Petrefaktensammlung (Fossiliensammlung) mit Exponaten vor allem aus dem Lias. Die dritte Abteilung umfasst die Orientalische Sammlung, ein Kuriositätenkabinett von Herzog Maximilian von Bayern, bestehend aus Reiseandenken, die dieser auf seinen Reisen sammelte und nach Banz bringen ließ.

Betreiber des Museums ist heute die Hanns-Seidel-Stiftung.

Museum Kloster Banz
Kloster Banz | 96231 Bad Staffelstein
Tel. (09573) 33 77 44
E-Mail: eichner(at)hss(Punkt)de
Internet: www.hss.de/bildungszentren/museum-kloster-banz.html | Seite aufrufen
Museumsleiterin ist Brigitte Eichner-Grünbeck





Bamberg

Naturkundemuseum Bamberg

Das Naturkundemuseum Bamberg ist eines der ältesten Naturkundemuseen in Deutschland. Berühmt ist sein Vogelsaal, ein "Museum im Museum". Ausgestellt sind hier Tausende bunter Tierpräparate im Ambiente einer Ausstellung vor über 200 Jahren.

Den Kontrast bilden moderne Dauerausstellungen zu verschiedenen naturkundlichen Themen mit regionalem Schwerpunkt. Hinzu kommen jährlich zwei bis drei Sonderausstellungen.

Das Museum liegt im Zentrum der Stadt und gehört zu den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.

Naturkunde-Museum Bamberg
Fleischstraße 2 | 96047 Bamberg
Tel. (0951) 8 63 12 49
Fax (0951) 8 63 12 50
E-Mail: info(at)naturkundemuseum-bamberg.de
Internet: www.naturkundemuseum-bamberg(Punkt)de | Seite aufrufen
Museumsleiter ist Dr. Matthias Mäuser





Bayreuth

Urwelt-Museum Oberfranken

Das Urwelt-Museum Oberfranken liegt inmitten von Bayreuth. Schwerpunkte sind Fossilien der Trias (v.a. Muschelkalk), Funde aus der Lias-Urweltgrube Mistelgau, die Rhätolias-Pflanzenfossilien der Sammlung Hauptmann sowie eine Mineraliensammlung mit Exponaten aus der Region. Eine Besonderheit ist der begehbare Gold-Kristall.

Das Museum gehört zu den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns. Träger des Museums ist jedoch die Stadt Bayreuth. Urwelt-Museum Oberfranken
Kanzleistraße 1 | 95444 Bayreuth
Tel. (0921) 51 12 11
Fax (0921) 51 12 12
Internet: www.urwelt-museum.de | Seite aufrufen
E-Mail: verwaltung(at)urwelt-museum(Punkt)de
Museumsleiter Dr. Joachim Rabold





Coburg

Naturkundemuseum Coburg

Das Naturkundemuseum Coburg wurde 1844 gegründet, seit 1914 ist es in einem eigens dafür erbauten Gebäude im Hofgarten zu Hause. Seit 1919 sind Gebäude und das Museum im Besitz der Coburger Landesstiftung. Der Ursprung des Museums geht auf die Sammeltätigkeit der Coburger Herzöge zurück. Es beherbergt heute rund 700.000 Sammlungsstücke und nach der Erweiterung 1996 über eine Ausstellungsfläche von rund 2.400 qm.

Die Ausstellungen des Museums untergliedern sich in die Bereiche Erde (Mineralien, Kristalle, Gesteine), Evolution (Ökologie, Baupläne der Tiere), Erdgeschichte (Fossilien, Coburger Erdgeschichte), Mensch (Primaten, Archäologie, Völkerkunde) und Miscellanea (Eiszeiten, Märbelmühle, Museumsgeschichte).

Träger des Museums ist die Landesstiftung Coburg.

Naturkunde-Museum Coburg
Park 6 | D-96450 Coburg
Tel. (09561) 80 81-0
Fax (09561) 80 81-40
Internet: www.naturkunde-museum-coburg(Punkt)de | Seite aufrufen
info@naturkunde-museum-coburg.de
Museumsleiter ist Dr. Carsten Ritzau





Tüchersfeld

Fränkische Schweiz Museum Tüchersfeld

Das Museum zeigt Gegenstände aus der Erdgeschichte, Archäologie, Geschichte, Landwirtschaft, Trachten, Volksfrömmigkeit und Handwerk der Fränkischen Schweiz. Eine Besonderheit ist die originale Synagoge aus dem 18. Jahrhundert.

Den Schwerpunkt der erdgeschichtlichen Abteilung bildet die Ökologie der Jura-Riffe und ihre Fossilien.

Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld
Am Museum 5 | 91278 Pottenstein
Tel. (0 92 42) 16 40
Fax (0 92 42) 10 56
E-Mail: info(at)fsmt(Punkt)de
Internet: www.fsmt.de | Seite aufrufen
Museumsleiter ist Rainer Hofmann





Wunsiedel

Fichtelgebirgsmuseum

Das Fichtelgebirgsmuseum wurde im Jahr 1907 auf Anregung des Apothekers, Mineralogen und Heimatkundlers Dr. Albert Schmidt gegründet und 1908 im ehemaligen Lyzeum hinter der Stadtkirche eröffnet. 1964 erfolgte der Umzug in die Gebäude des mittelalterlichen Sigmund-Wann-Spitals. Ab 1985 wurde das Museum Schritt um Schritt durch Hinzunahme benachbarter Gebäude erweitert.

Das Fichtelgebirgsmuseum besitzt die größte regionale Sammlung an Gesteinen und Mineralien der Region Frankenwald, Fichtelgebirge und angrenzder nördlicher Oberpfalz.

Fichtelgebirgsmuseum
Spitalhof 5 | 95632 Wunsiedel i. Fichtelgebirge
Tel. (09232) 20 32
E-Mail: info(at)fichtelgebirgsmuseum(punkt)de
Internet: www.fichtelgebirgsmuseum.de | Seite aufrufen
Museumsleiter ist Dr. Sabine Zehentmeier