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 Befahrung des erweiterten Stollens "Mittlere Name Gottes"

 

 

Erweiterter Blick in die Bergwerke von Goldkronach

 

Bürgermeister Günther Hoppert (Stadt Goldkronach) und die Geschäftsstelle der Wohlfühlregion Fichtelgebirge hatten Ende Oktober zu einem Ortstermin in das Besucherbergwerk "Name Gottes, Mittlerer Stollen" eingeladen. Dieses war in den letzten Wochen mit Hilfe einer Umfahrung um ein bedeutendes Stück weiter begehbar gemacht worden. Die Umfahrung umgeht rund 50 m einer erhaltenswerten mittelalterlichen Abbaustrecke, die für den normalen Besucherverkehr zu eng ist. An der Befahrung nahmen unter anderem teil Birgit Weber und Alexander Popp (beide Wohlfühlregion Fichtelgebirge), Bürgermeister Hoppert, Heinz Zahn (Bergknappenverein Goldkronach), Michael Hofmann (Amt für Landwirtschaft und Forsten), Andreas Peterek (Bayerisch-Böhmischer Geopark) sowie Vertreter der Presse. Die Befahrung leitete Dr. Karl-Georg Pedall.

 

Die bergmännisch von einer Illfelder Firma unter Leitung von Dr. Karl-Gerd Pedall vorgetriebene Umfahrung hat nebenbei viele neue Aufschlüsse im Bergwerk geschaffen. So wurde auch der über Blindgänge von den mittelalterlichen Bergleuten gesuchte, aber nicht aufgefundene Quarzgang angefahren. Damit kann erstmals auch der goldführende Quarzgang gezeigt werden. Dieser dürfte 10 bis 20 Gramm Gold pro Tonne Gestein enthalten.

 

Das Bergwerk "Name Gottes, MIttlerer Stollen" erschließt dem Besucher vor allem die Techniken des mittelalterlichen Bergbaus und führt ihm den Erfindungsreichtum der damaligen Bergleute, aber auch deren harte und beschwerliche Arbeit vor. Der erweiterte Stollen gehört mit zu den wichtigsten montanhistorischen Denkmälern im Bayerisch-Böhmischen Geopark und wird ab dem Frühsommer 2008 für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

 

Die Erweiterungsmaßnahmen werden koordiniert über die Geschäftsstelle der Wohlfühlregion Fichtelgebirge und mit Mitteln von Leader plus, der Oberfranken Stiftung und der Stadt Goldkronach finanziert. Im Zuge des Projektes werden noch weitere geotouristisch relevante Vorhaben realisiert. Dazu gehören unter anderem ein Infohäuschen nahe des Stollens, die Sanierung der geologisch interessanten Keller in Goldkronach sowie ein geologischer Wanderführer rund um Goldkronach.

 

Erläuterungen

Dr. Karl-Georg Pedall erläutert zu Beginn der Befahrung einige technische Details der Bergwerkserweiterung. Rechts: Heinz Zahn.
 

Gold!

                   

 

Der Stollen

© Nordbayerischer Kurier / Lammel 2007
 
 

 

 

 

 

 

 

  Das Bergwerk "Name Gottes" ist rund 600 Jahre alt. Es wurde in der ersten Hälfte des 15. Jhd. angelegt. Seine Blütezeit reichte bis in das 16. Jhd. und in der zweiten Hälfte des 18. Jhd. kam der Bergbau zum Erliegen.
© Nordbayerischer Kurier / Lammel 2007    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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