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 Blickpunkt der Woche: Gustav-Adolf-Kirche Seußen bei Arzberg                                           23. März 2010

"Trutzig schaut das Kirchlein ins Land". Unter dieser Überschrift berichtete die Frankenpost im Oktober 2009 über das 75-jährige Jubiläum der Einweihung der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in Seußen (erbaut 1932 - 1934). Und tatsächlich ist der Kirchenbau auf der 508 m hohen Kuppe markanter Blickfang von Nah und Fern, besonders auch für den Autoreisenden auf der Bundesstraße 303. In ihrer Art ist er auch eine Rarität, vielleicht die einzige Kirche weltweit, die aus Redwitzit erbaut ist. Das Gestein stammt aus nahe gelegenen, heute nicht mehr im Abbau befindlichen Steinbrüchen bei Röthenbach/Seußen. © Geopark 2010

 

 

Geologische Information: Redwitzit hat seinen Namen 1916  durch den Würzburger Gesteinskundler Ernst Weinschenk nach der Stadt Marktredwitz (früher Redwitz) erhalten. Wissenschaftlich beschrieben wurde dieses Gestein erstmals durch K. Willmann (1920). Die Redwitzte sind eigentlich eine ganze Gesteinsfamilie aus unterschiedlichen, meist dunklen magmatischen und granitähnlichen Gesteinen. Ihre Zusammensetzung umfasst biotitreiche Granodiorite, Quarzdiorite, Tonalite, Diorite, Gabbros und Norite. Besonders häufig sind Quarzdiorite und Tonalite, die auch den Baustein für die Seußener Kirche stellen. Die Vielfalt der Redwitztite wird heute mit ihrer Herkunft erklärt. Erstarrt sind die Gesteine danach aus einem Magma, das aus dem Erdmantel stammt (basaltisches Magma). Dieses hat auf seinem Weg durch die Erdkruste Bestandteile davon aufgeschmolzen und in sich aufgenommen. Die Redwitzite stellen die Vorläufer der Granite des Fichtelgebirges dar. Sie sind vor rund 325 Mio. Jahren in die sie umgebenden Gesteinsserien aufgedrungen.

   

Reisen Sie hin!

Kirchweg, Seußen

 

Redwitzit aus Seußen aus dem Deutschen Natursteinarchiv Wunsiedel (DNSA) auf natursteineonline.com [hier]

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Hier stellen wir Ihnen wöchentlich einen anderen Blickpunkt aus dem Bayerisch-Böhmischen Geopark vor. Gerne präsentieren wir an dieser Stelle auch Ihr schönstes Bild aus dem Geopark. Senden Sie es uns zu!

 

Archiv der Bilder der Woche seit November 2007 [hier klicken]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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