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 Berge aus Feuer und Stein - Die Vulkane der Oberpfalz erklärt für Kinder

 

Das Motto "Berge aus Feuer und Stein" machte über 60 Kinder aus Parkstein und seiner Umgebung auf die Veranstaltung am 7. September 2006 neugierig [Zeitungsbericht]. Leider musste bei der Voranmeldung der Kreis der Teilnehmer auf 25 Kinder begrenzt werden, um diese sinnvoll durchführen zu können. Die Veranstaltung wird jedoch in der zweiten Oktoberhälfte 2006 wiederholt.

 

Vor der imposanten Basaltwand am Parkstein wurden den Kindern (und Erwachsenen) folgende Inhalte kindgerecht erklärt:

 

Was ist ein Geologe? Was ist ein Vulkanologe?

Die geologische Zeit. Wie viel sind 10 Millionen Jahre?

Der Schalenbau der Erde

Erloschener Vulkan - schlafender Vulkan - aktiver Vulkan

Wie sieht ein Vulkan aus?

Warum haben Vulkane eine Kegelform? Experiment 1

Wie entsteht ein Kratersee (und eine Caldera)? Experiment 2

Was ist ein Maar?

Wie entsteht ein Maar? Experiment 3

Wie entstand der Parkstein? Experiment 4

Explosiver und nicht explosiver Vulkanismus

 

Besonderes Interesse fanden erwartungsgemäß die Experimente.

 

Experiment 1: Lava fließt aus dem Vulkan

In einen aus Sand geformten Vulkankegel wurde ein schlanker Kunststoffbecher eingesetzt, in den etwa ein halbes Päckchen Backpulver gegeben wurde. Anschließend wurde eine vorbereitete Lösung aus Essigessenz + lauwarmes Wasser (gleiche Anteile) + etwas Spülmittel + rote Lebensmittelfarbe in den Becher geschüttet. Durch die Zugabe von Essigessenz auf das Backpulver wird CO2 (Kohlendioxid) freigesetzt, das die zugegebene Lösung aufschäumen lässt, aus dem Kunststoffgefäß austreten und den Vulkanhang hinabfließen lässt. 

 

Experiment 2: Explosiver Vulkanismus

Im Sandkasten wurde ein kleiner Luftballon vergraben, der über einen nicht sichtbaren und an eine Luftpumpe angeschlossenen Luftschlauch bis zum Platzen mit Luft gefüllt wurde. Durch das Zerplatzen des Ballons bildete sich anstelle der ursprünglichen "Luftblase" (im Vulkan Magma und Gas) eine schöne "vulkanische" Hohlform. Der Versuch wurde auf Wunsch der Kinder mehrfach wiederholt. 

 

Experiment 3: Wie entsteht ein Maar? (= wassergefüllter vulkanischer Sprengtrichter)

Der für dieses Experiment benutzte ca. 1 x 0.5 m große Sandkasten (Füllhöhe ca. 10 cm) hatte auf seiner Unterseite mehrere, ca. 0.5 cm große Löcher. In eines davon wurde von unten ein Luftschlauch eingesetzt. Der Luftschlauch wurde abgeknickt und mit Hilfe einer Fußluftpumpe (Autoreifenpumpe) mit Luft befüllt, bis sich ein spürbarer Luftdruck einstellte. Unter gleichzeitigem Pumpen wird der Luftstrom durch den Schlauch freigegeben. Die schlagartige Entleerung des Luftschlauchs bläst den Sand mit hohem Druck in die Luft (die Kinder wurden vorsorglich auf einen Sicherheitsabstand hingewiesen). Nach dem Experiment war auf der Sandoberfläche ein flache Vertiefung mit einer sich nach unten fortsetzenden Röhre zu sehen (Sprengtricher und Förderröhre). Der Versuch wurde auf Wunsch der Kinder mehrfach wiederholt.

 

Experiment 4: Erosionsversuch

In die Förderröhre wurde ein schwarzer Stift (schwarzer Basalt in der Förderröhre) eingesetzt. Mit einem breiten Pinsel wurde der Sand über die Fläche hinweg weg"gefegt". Der harte Stift bleibt gegenüber seiner Umgebung stehen bzw. schält sich als Härtling heraus (= Parkstein). 

 

 

Die Veranstaltung wurde mit einem Spaziergang über die Burgruine von Parkstein fortgesetzt, um anschließend in zwei der drei Felsenkeller des Ortes in den "Vulkan" hineinzugehen. Im ersten Keller wurden kleine Filme von aktiven Vulkanen gezeigt ("Vulkankino"), im zweiten das Erlebnis unter Tage erfahren, der Berg von innen betrachtet.

 

Den Abschluss bildete ein kleiner Fragebogen. Erfreulich war, dass alle Kinder alle Fragen rund um das Thema des Tages richtig beantwortet haben. Zur Belohnung gab es eine Urkunde über die Teilnahme an der Veranstaltung des Bayerisch-Böhmischen Geoparks und einen Anstecker mit dem Motiv des Basaltkegels von Parkstein. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kennenlernen vor der Basaltwand

 

 

 

Erste Versuche

 

 

 

 

Sprengversuche mit Luft

 

 

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