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 Winterzauber auf der Ruine Weißenstein im Steinwald

 

 

Strenger Frost und tiefer Winter auf der Ruine Weißenstein im Steinwald.

 

Die Aufnahmen entstanden am 8. Januar 2010. © Geopark 2010

 

 
   

 

Reisen Sie hin!

 

 

Sie sehen eine Bilderfolge entlang des Wanderweges vom Parkplatz Weißenstein auf der Nordseite des Steinwaldes (Nähe Marktredwitzer Haus). Von hier ist die Burgruine in etwa 20 Minuten bequem zu erreichen (auch im Winter). Im Umfeld des Parkplatzes informieren Schautafeln zu geologischen und naturkundlichen Themen, u. a. Basaltpferdchen, Quarzgänge im Granit, Boden aus Granit, Europäische Wasserscheide, Totholz, Magerwiesen.

 

Sie sehen im Einzelnen:

Informationstafel Basaltpferdchen

Burgruine Weißenstein in mehreren Ansichten

weibliche Bronzeskulptur "Mutter Erde" (siehe unten), Ausblicke von der Burgruine, Christbaumkugel im Wald (von einer unbekannten Person geschmückter Baum).

 

       

Die Naturschöpfung Weißenstein

 

Die Ruine Weißenstein (863 m über NN) ruht auf einer der im Steinwald häufigen Felsenburg. Diese Felsengruppe ist mit der auf ihr ruhenden Burganlage eine der eindruckvollsten natürlichen Bildungen dieser Art im Steinwald. Entstanden sind die Felsen aus Granit innerhalb einer mächtigen Bodendecke, die sich zunächst im älteren Tertiär (Paläogen; zwischen ca. 25 und 60 Mio. Jahren vor heute) gebildet hatte. Vermutlich bereits im jüngeren Tertiär (Neogen; < 10 Mio. Jahre) begann durch die verstärkte Hebung des Steinwaldes und klimatische Veränderungen die Abtragung der Bodendecke und die weitere Formung der Felsenburg unter zunächst trockenem, dann im Quartär eiszeitlichen Klima. Die von der Felsenburg vor allem durch mechanische Verwitterung (u. a. Frosteinwirkung) herabgestürzten Granitblöcke wurden vermutlich zum Burgenbau verwendet.

 

Ungewöhnlich sind die hellen Granit-Oberflächen. Auch wenn sie den Eindruck erwecken, dass sie durch Menschenhand bearbeitet worden wären, sind es natürliche Verwitterungsprozesse, die die Formen und die Oberflächen geschaffen haben. Die helle Farbe der Granit-Felsengruppe dürfte für die Namensprägung maßgeblich gewesen sein (ursprünglich: Wisstenstein; unter diesem Namen erscheint die Burg erstmals 1279 urkundlich im Zusammenhang mit "Wolf von Wisstenstein").

 

Die Burg Weißenstein

 

1339 erhält Albrecht Nothaft XI., der wohl schon zuvor Mitbesitzer der Burg gewesen war, durch den Burggrafen Johann II. von Nürnberg die Erlaubnis, dass er die "Veste Weißenstein ... pauen und bessern mag und soll, wie er will" - ein Hinweis darauf, dass sie bei kriegerischen Auseinandersetzungen im Thronstreit zwischen König Ludwig dem Bayern und König Johann von Böhmen in Mitleidenschaft gezogen worden war. Unter Albrecht Nothaft XI. wird die Burganlage in den Folgejahren großzügig und für ihre Lage beachtliche Größe ausgebaut. Sie blieb bis 1882 im Besitz verschiedener Linien der Nothafts.

 

Die Burg dürfte jedoch schon etwa nach dem Jahr 1560 aufgegeben worden sein und verfiel. Sie wurde 1882 von Bianca Eiserhart aus einer schlesischen Fabrikantenfamilie erworben. Nach ihrem Tod 1885 ging sie an Dr. Gustav Siegle aus Stuttgart, der sie 1918 an seine Tochter Dora mit ihrem Mann Fritz von Gemmingen-Hornberg vererbte. Heute ist sie im Besitz seines Enkels Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg aus Friedenfels.

 

1995 waren von der Burgruine, dem Burgfried und der Felsenburg kaum noch etwas zu sehen. Zwischen 1996 bis heute bemüht sich die Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth e. V. mit erheblichem Zeit. und Kostenaufwand um die Restaurierung und Erhaltung der Burg.

 

Mutter Erde - Kunst und Kultur am Weißenstein

 

Die überlebensgroße Bronzestatue "Mutter Erde" auf der Südseite der Burganlage wurde im Rahmen des Projektes "Kunst und Kultur am Weißenstein" aufgestellt. Sie wurde von Eberhard Freiherr von Gemmingen-Hornberg in Auftrag gegeben und von dem Bildhauer und Künstler Engelbert Süss aus Pfreimd geschaffen. Die Figur verkörpert das Bodenständige und die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Ein mächtiger Gesteinssockel bildet den stabilen Untergrund. Auf ihm thront die Frauenfigur und wacht über die Burg.

 

 

 

Burgruine Weißenstein im Sommer

 

 

 

 

 

 

Im Infopavilion am Fuße des Weißensteins gibt es umfassende Informationen zur Geschichte der Burg und zur Burgsanierung. Auf der Internet-Plattform der Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth e. V. lassen sie sich aber auch schon jetzt abrufen

 

 ► www.steinwaldia.de

 

 

 

"Mutter Erde" - Kunst und Kultur am Weißenstein

 
     

 

 

 

 

 

 

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