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GEO-Erlebnisweg "Historischer Zinnbergbau am Rudolfstein"

 

GEO-Erlebnisweg

"Historischer Zinnbergbau am Rudolfstein"

 

Montangeschichte des Weißenstädter Zinns

 

Weißenstadt gehörte einst zusammen mit Wunsiedel zu den Hauptorten der Zinngewinnung im Fichtelgebirge. Wunsiedel als Zentrum vor allem auch der Zinnverarbeitung erhielt bereits 1326 Stadtrechte. Weißenstadt folgte um 1348 und wurde Sitz des Zinnergerichts für das gesamte burggräfliche Oberland.

 

Die Blütezeit des Zinnabbaus in Weißenstadt war bereits Mitte des 15. Jhdts. vorbei, doch gab man das Schürfen nach Zinnerzen bis in das 20. Jhdt. hinein nie auf. Und so begannen die Bergleute wieder und wieder, die alten Erzgruben (die sogenannten Zinnseifen) auszubeuten. Sie tasteten sich dabei immer weiter die Bachläufe aufwärts. Mitte des 18. Jhdts. versuchte man unterhalb des Rudolfsteins auch einen untertägigen Abbau des Zinnerzes. Doch blieb man erfolglos und betrieb weiterhin das Herauswaschen der Millimeter bis Zentimeter großen Zinngraupen (mineralogisch: Zinnstein) aus den Bach- und Hangsedimenten,
so wie man es seit Jahrhunderten machte.

 

Die Zeugnisse dieser Zinnwäscherei, in der Bergmannssprache als „Zinnseif(f )nerei“ bezeichnet, sind zwischen Weißenstadt und dem Rudolfstein unverkennbar. Dazu gehören im Abbaurevier „Im Seidig“ die durchwühlten und abgebauten Zinngruben, die parallelen Zinngräben oder der Schwarze Weiher, der – angelegt in einer alten Zinngrube – zum Wasserstauen für das unterhalb liegende „Seifenwerk“ diente („Zinnschützweiher“).

 

In Zusammenarbeit von Geopark, der Stadt Weißenstadt und der Ortsgruppe Weißenstadt des Fichtelgebirgsvereins ist unterhalb des Rudolfsteins der GEO-Erlebnisweg "Historischer Zinnberbau am Rudolfstein" entstanden. Auf einem Rundweg von etwa 7 Kilometern Länge durch die alten Abbaugebiete widmet sich dieser der Abbaugeschichte der Zinnerze am Rudolfstein sowie einigen kulturgeschichtlichen Aspekten des Jahrhunderte langen Bergbaus und der Verwendung des Zinns.

 

Startpunkkt ist gegenüber der Naturpark-Infostelle Wasser in der Bayreuther Straße in Weißenstadt.

 

Das Projekt wurde durch die Europäische Union, den Freistaat Bayern (Umweltministerium) sowie die Oberfrankenstiftung gefördert.

 

Die Stationen und ihre Themen:

 

1 Berggeschrei in Weißenstadt

Startpunkt gegenüber der Naturpark-Infostelle mit Übersichtskarte.

 

2 Überbaute Vergangenheit

Standort der ehemaligen Schmelzhütte von Weißenstadt.

 

3 Zeit für Heavy Metal & Süßer die Glocken nie klingen

Die Anfänge des Zinnbergbaus in Europa. Die großen Handelswege des Zinns im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit.

 

4 Bühne für den Bergbau & Ins Visier genommen

Geologie des Weißenstädter Beckens. Die weltweite Zinnproduktion heute. Wie kommt das Zinn überhaupt vor?

 

5 Ein Regal für Weißenstadt

Ein Bergregal regelt die Anfänge des Zinnbergbaus am Rudolfstein. Zur Geschichte des Zinnbergbaus am Rudolfstein.

 

6 Ins "Seidig" geguckt

Die verschiedenen Zinnwerke unterhalb des Rudolfsteins. Erkundung der ehemaligen Zinnabbaue mit Hilfe digitaler Geländemodelle.

 

7 Zinnsalabim

Wie sind die Zinnlagerstätten im Fichtelgebirge eigentlich entstanden? Was ist das Bergzinn, was das Seifenzinn?

Zusätzlich: Berggeschrei in Weißenstadt; Seiteneinstieg in den GEO-Erlebnisweg. Übersichtskarte.

 

8 Zinngebuddel

Das Seifenwerk "Zinngrube".

 

9 Spülwasser für die Zinnwäsche

Der Zinnschützweiher "Schwarzer Weiher".

 

10 Wer sich eine Grube gräbt

Wie man das Seifenzinn seit dem Mittelalter abbaute.

 

11 Bruder Wolfram

Warum neben dem Zinn auch noch Wolfram vorkommt und warum man es am Rudolfstein ebenfalls suchte. Was ist das Zinngeschrei?

 

12 Gewusst?

Wofür man das Zinn einst abbaute und welche Verwendung der weltweite jährliche Verbrauch von 300.000 Tonnen findet.

 

13 Verschüttetes Glück

Vormals lag hier das Seifenwerk "Glück guter Hoffnung". Verschüttet wurde es durch den Abraum aus dem Bergwerk Werra.

 

14 Urangeflimmer

Wie kommt das Uranerz in den Berg? Die geologischen Hintergründe und der Aufbau der Lagerstätte Werra. Informationen zum Bergwerk.

 

Ad acta

Uranerz-Bergbau in Deutschland und im Geopark Bayern-Böhmen seit den Anfängen bis 1991.

 

Geopark erleben in Weißenstadt

Geotouristische Ziele in der Umgebung von Weißenstadt.

 

15 Head Hunting 1.0

Gesuchte Blechzinner - ein Handwerk, das aus dem Fichtelgebirge kam.

 

16 Alter Mann, was war?

Das Zinnbergwerk in Schönlind. Was ist der Alte Mann?

 

17 Loblied auf den "Kandelgießer"

Was es mit den "Kandelgießer spruech" des Nürnberger Dichters Hans Sachs auf sich hat. Das Zinnhandwerk im Fichtelgebirge heute.

 

 

 

 

 

Titelseite des Faltblattes zum GEO-Erlebnisweg in Weißenstadt. Das Faltblatt ist erhältlich in der Touristinformation in Weißenstadt, den Infostellen des Geoparks und in der Naturpark-Infostelle Wasser in Weißenstadt in der Bayreuther Straße..

 

 

 

Die Karte zum GEO-Erlebnisweg finden Sie [hier]

(0.35 MB).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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