| Faszination GEO - im GEOPARK Bayern-Böhmen!  | Mit einem Klick in den tschechischen Teil des Geoparks

 | Tschechisch

 | Englisch 

   | Verein  | Aktuelles  | Veranstaltungskalender  | Geführte Geotouren   | GeoWissen  | Geo für Schulen  | Geo für Kids   | Suche

 Home
 Begrüßung
 Hintergrund
 

 Geo Regionen

 Geo Touren

 Geo Museen

 Geo Führungen

 Geo Punkte
 Geo Puzzle
 Geo Infostellen
 GeoWebApps
 
 Presse
 Newsletter
 Downloads
 Naturparke
 Tourismus

 Landkreise

 Partner
 
 Kontakt
 Impressum

 

 

kofinanziert

mit Mitteln der

Europäischen Union aus dem Fonds für regionale Entwicklung

 

 

"Investition

in Ihre Zukunft"

 

und durch

 

 

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

 

Infos zum

EFRE-Programm finden Sie hier

  Der Bocksgraben am Ochsenkopf

 

Der seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts am Ochsenkopf aufblühende Bergbau auf Eisen und damit der Eisenverarbeitung benötigte als Energiespender neben der Holzkohle auch sehr viel Wasser. Poch- und Hammerwerke, Mahl- und Schneidemühlen siedelte man daher an den natürlichen Wasserläufen an. Um auch in den regenarmen Zeiten arbeiten zu können, legte man oberhalb der Betriebe Weiher an, die das Wasser speicherten und bei Bedarf abgaben. Zur Befüllung der Weiher grub man zusätzliche Gräben, unter anderem im Jahr 1797 den Bocksgraben.

 

Der erste nachweislich vom Kurfürstlichen Bergamt Gottesgab angelegte Wassergraben war allerdings der Lochgraben, der bereits um 1650 Wasser in den "Seeweiher" (= Fichtelsee) ableitete. Mit dem Bau des Bocksgrabens wurden die wasserreichen Quellbäche auf der Südostseite des Ochsenkopfs angezapft, die ursprünglich Wasser der Steinach zuführten, die damit ihre eigentliche Quelle verlor. [Karte]

 

 

 

Gedenkstein für die Grube Gottesgab (gegenüber Besucherbergwerk Gleisinger Fels).

Mit dieser Maßnahmen waren die Mühlen- und Hammerwerkbesitzer an der Steinach natürlich nicht einverstanden und legten daraufhin Beschwerde beim zuständigen Kastenamt in Kemnath ein. Es entstand ein vier Jahre dauernder, heftiger Streit zwischen den Steinachtalern und den Fichtelbergern, der bis vor das Oberste Berg- und Münzmeisteramt in München ging. 1801 wurde dieser Streit mit einem Vergleich beigelegt. Die Fichtelberger behielten das abgeleitete Quellwasser der Steinach und die Steinachtaler konnten dafür zusätzliche Quellen unterhalb des Bocksgrabens anzapfen. Zudem erhielten sie neue Fischrechte.

  

 

Von Fichtelberg aus verläuft entlang des heute noch bestehenden Wassergrabens der Bocksgrabenwanderweg (blaues Kreuz auf weißem Grund). Mehrere Informationstafeln erläutern die Geschichte des Wassergrabens.

 

  

 

 

Der Bocksgraben.

<< zurück über Ihren Browser 

   Intern   GeoPark-Netzwerke  Unsere Partner  Gemeinde Parkstein