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 Das Waldmoor Fleckl bei Warmensteinach

 

Das Waldmoor Fleckl bei Warmensteiach

 

In früheren Zeiten spielte die Flößerei im westlichen Fichtelgebirge eine bedeutende Rolle. Geflößt wurde über das Tal des Weißmains nach Kulmbach und über das der Steinach nach Weidenberg und Bayreuth. Erste urkundliche Erwähnungen der Flößerei im Steinachtal gibt es über das Jahr 1430, doch könnten die Anfänge bis in das Mittelalter zurückreichen. Eine besondere Blütezeit erlebte die Flößerei nach dem 30-jährigen Krieg. Den Niedergang der Flößerei verursachten einmal das Abzapfen der oberen Quellflüsse der Steinach durch die Fichtelberger 1797 – 1801 ( Bocksgraben)  sowie die Fassung mehrerer Quellflüsse der Steinach im Bereich von Grassemann und Ableitung des Wassers für die Bayreuther Wasserversorgung 1907. Der Bau der Eisenbahnlinie nach Warmensteinach 1913 bedeutete dann im darauf folgenden Jahr das endgültige Ende der Flößerei auf der Steinach.

 

Die Fößerei war ein vollständig durchorganisierter Betrieb. Zum Abflößen des Holzes (Holztrift) wurden die Steinach mit sämtlichen Nebenflüssen wochenlang in Stauweihern aufgestaut. Das von Mai bis Juli geschlagene Holz – in Scheitern von einem Meter Länge – wurde in die Bachläufe geworfen und die Stauvorrichtungen nach und nach geöffnet, so dass das zu Tal stürzende Wasser das Holz mit sich riss. Mit dem Ende der Flößerei hatten auch die zahlreichen Flößweiher im oberen Steinachtal ihre Funktion verloren. Ein Teil von ihnen wurde aufgelassen, nur noch die Staumauern blieben erhalten. Einige wurden in jüngerer Zeit zur Bereicherung des Landschaftsbildes wieder geflutet (z. B. der Wurzbachweiher südlich von Warmensteinach). Der obere Teil des „Neuen Weihers“ in Fleckl verlandete durch das Einschwemmen organischen Materials. Es bildete sich ein Moor, das heute eine gern besuchte Attraktion ist. Eintritt und Badespaß sind frei!

Reisen Sie hin!

 

 

 
 
 

Schlammvergnügen pur!

                     

 

 

 

 

 

 

   
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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