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 Der Hohe Stein (Liebensteiner Schlossberg)

Der Hohe Stein (Liebensteiner Schlossberg)

 

Der Liebensteiner Schlossberg beherbergt nicht nur das Geotop des Hohen Steins, sondern auch die Reste einer Burganlage, die in ihren Anfängen mindestens bis vor das 12. Jahrhundert zurückreicht. Seit kurzem informiert über diese Burg, die Geschichte des Ortes sowie den Abbau des Granits in Liebenstein eine Informationstafel auf der Höhe des Schlossberges.

 

In den Jahren 2005 und 2006 wurde der Liebensteiner Schlossberg durch die Dorfgemeinschaft mit finanzieller Unterstützung durch das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) zum Zwecke des Artenschutzes und der Aufwertung des Landschaftsbildes entbuscht und die markanten Granit-Felsformationen freigestellt.

 

Die Höhe des Liebensteiner Schlossberges ermöglicht nun (wieder) einen freien Blick in große Teile der umliegenden Landschaft. Die von Kiefern umgebenden Granitfelsen bilden eine sehenswerte, anmutige Kulisse.

 

 

Harter Kampf um den Liebensteiner Granit

 

Schon im Jahr 1906 wurde der erste Steinbruch an der Ostseite des Liebensteiner Schlossberges angelegt. In den ersten Jahren wurde der sehr gefragte helle Granit vor allem nach Mexiko exportiert, wo er unter anderem für den Bau des Parlamentsgebäudes in Mexiko City verwendet worden ist. Der Abbau des Granits am Schlossberg erfolgte bis 1955. Erst jetzt wurde der besonderen Schutzwürdigkeit des Schlossberges Rechnung getragen.

 

In den 1930er Jahren wurde ein großer Teil des Liebensteiner Schlossberges Opfer des nationalsozialistischen Bauwahns monumentaler Gebäude aus Granit (z. B. Nürnberger Kongresshalle).

Impressionen vom Liebensteiner Schlossberg

 

   

 

 

 

 

 

 

 

Geologische Information

Der Liebensteiner Granit gehört zum Falkenberger Granitmassiv. Dieses ist durch eine Folge von Intrusionen (= Eindringen des Granits in den Gebirgskörper) entstanden. Der Liebensteiner Granit ist etwa 310 - 325 Millionen Jahre alt. Ihn kennzeichnet eine sehr helle Farbe, die an tief gefrorenes Eis erinnert. Er wird daher auch als Eisgranit bezeichnet. Der Granit ist in über 10 Kilometern Tiefe erstarrt, Jahrmillionen der Erosion haben ihn freigelegt.

 

 

 

 

Die Gipfelhöhe des Schlossberges erreicht man über einen kurzen Fußweg. Dieser startet wenige Meter von der Bushaltestelle Liebenstein.

   

Einweihung der Informationtafel

auf dem Liebensteiner Schlossberg

 

  Bilder von der Enthüllung der Informationstafel auf dem Liebensteiner Schlossberg am 15. August 2007.
  Mit dabei (rechts unten): Dr. Andreas Peterek für den Bayerisch-Böhmischen Geopark. Der Geopark hat sich an der Ausarbeitung der Tafel (Geologie) beteiligt. Nicht nur deshalb ist der Liebensteiner Schlossberg nun auch ein Anlaufpunkt im Geopark.

 

 

 

 

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