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 Kleiner und Großer Haberstein an der Kösseine

 

Kleiner und Großer Haberstein (Kösseine)

 

Kleiner und Großer Haberstein liegen im Massiv der Kösseine. Beide sind großartige Granit-Felsburgen, der Große Haberstein mit einer Aussichtsplattform. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Große Haberstein bereits 1393, seit 1879 führen Treppen zum Aussichtsfelsen hinauf.

 

Lagerküfte

 

Beide Felsburgen zeigen eine typische Lagerklüftung, das heißt, die Granite scheinen wie Schichten übereinander zu liegen. Tatsächlich handelt es sich hierbei um Fugen, die durch Entlastung der Granite von ihrem einst auflagernden Gesteinen entstanden sind. Granite sind Tiefengesteine. Als solche werden Gesteine bezeichnet, die aus glutflüssigen Gesteinsschmelzen innerhalb der Erdkruste, meist in mehreren Kilometern Tiefe, erstarrt sind. Hebung des Gebirges und Abtragung legen die Granite dann über Jahrmillionen frei.

 

Lagerklüfte entstehen aufgrund der elastischen Entspannung der Granite bei Abtragung der auflagernden Gesteine. Sie entwickeln sich zunächst als feine Risse im Gestein, meist sogar erst sehr nahe der Oberfläche bei weniger als 100 Metern Auflast.

 

Tektonische Klüfte

 

Neben den Lagerklüften, die meist horizontal oder flach geneigt sind, gibt es auch mehrere Richtungen vertikaler Klüfte. Diese werden als tektonische Klüfte bezeichnet. Ihre Orientierung hängt mit der Richtung früherer Spannungen (Kräfte) zusammen, die einst auf das Gestein einwirkten als es noch nicht durch Erosion und Abtragung freigelegt war. Die meisten dieser Klüfte gehen auf die Entspannung des Gesteins nach dem Nachlassen dieser Kräfte zurück, andere sind Verschiebungsbrüche.

 

Weitung der Klüfte durch Verwitterung

 

Durch das Zirkulieren von agressiven Wässern durch die Klüfte, wurden die zunächst feinen Risse geweitet.  Dies ist am obigen Bild gut zu erkennen (unten wenig geöffnete Lagerkluft, oben rechts geweitete Fugen). Hinzu kommt die Wirkung des Frostes in den Klüften. Da der Granit durch die verschieden orientierten Klüfte in Quaderform zerlegt ist, entstehen durch die Weitung der Klüfte (besonders effektiv dort, wo mehrere Klüfte zusammen stoßen) an den Ecken zugerundete Granitlager. Liegen solche Granitlager wie Matrazen übereinander, wird dies von den Geologen gerne als Matrazenlagerung bezeichnet. 

 

[Karte]

 

Reisen Sie hin!

 

 

Kleiner Haberstein [Bild größer] 

 

Aufgang zum Großen Haberstein [Bild größer] 

 

 

 

 

 

 

Wie sind die Felsburgen entstanden?

 

Die Felsburgen des Kleinen und Großen Habersteins sind schöne Beispiele für die Entstehung solcher Formen im Fichtelgebirge. Ursprünglich lagen sie eingebettet in einem mächtigen Verwitterungsmantel. Dieser war in der geologischen Zeit des Tertiärs bei tropisch/subtropischem Klima entstanden und könnte mehr als 100 Meter dick gewesen sein. Durch Erosion wurde der Verwitterungsmantel abgetragen und die Felsburgen freigelegt. Sie unterliegen seitdem besonders der mechanischen Verwitterung durch Frost. So gelockerte Blöcke fallen von den Felsburgen herunter und sammeln sich zu ihren Füßen zu Blockhalden.

 

 

 

 

Tertiär 60 - 2.5 Mill. Jahre vor heute [Zeittafel]

 

 

Gipfelfelsen Großer Haberstein [Bild größer] 

 

  

 

 

So erreichen Sie die Habersteine

 

Die Habersteine erreichen Sie über den Wanderweg Kösseine - Luisenburg (Fränkischer Gebirgsweg). Der Kleine Haberstein liegt unmittelbar an diesem Weg, den Großen Haberstein errreichen Sie über einen Stichweg nach ca. 200 Metern. 

 

 

[Karte]

 

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