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20.09.2006 | Netzcode: 10924226


"Pilgerort für Mineralogen" - Vortrag des Schwandorfers Otto Walbrunn über wertvolle Aufzeichnungen von Ferdinand Lehner Pleystein. 

 

(tu) Zum bundesweiten "Tag des Geotops" am Sonntag steuerte der Museumsarbeitskreis ebenfalls Aktionen bei. Viel Beachtung fand der Vortrag von Otto Walbrunn aus Schwandorf über die vor wenigen Jahren wieder gefundenen Notierungen von Ferdinand Lehner aus den Jahren 1868 bis 1943 über dessen Gesteins- und Mineraliensammlung.

In diese Betrachtung über den wohl wertvollsten Bestandteil des Museums bezog der versierte Heimatkundler einen Lebensabriss dieses einst weithin bekannten Mannes ein, dessen Privatleben bislang eher etwas verborgen blieb. "Dieses Stadtmuseum besitzt eine ungewöhnliche überregionale Ausstrahlung. Es beherbergt nämlich eine Sammlung von Gesteinen und Mineralien ganz spezifischer Art mit stark lokalem Kolorit. In der Fachliteratur für Mineralogie ist es sogar weltweit bekundet", meinte Walbrunn.

Grundlage jener Besonderheit seien vor allem die so genannten Pegmatite, die als abgegrenzte Komplexe der Erdkruste im Gebiet Pleystein-Hagendorf echte Raritäten darstellen würden. Der Pleysteiner Bürgersohn Ferdinand Lehner habe um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert mit seinen Untersuchungen und seiner Sammeltätigkeit ganz wesentlich zum Bekanntwerden dieser Erdschätze beigetragen. Er habe seiner Heimatgemeinde vor 70 Jahren rund 2000 Gesteins- und Mineralienstücke vermacht.

Notizen zufällig gefunden

"Pleystein wurde im vergangenen Jahrhundert geradezu ein Pilgerort für Mineralogen", betonte Walbrunn. Auf 775 vielfach beidseitig genutzten, karteikartengroßen Notizblättern habe Lehner seine Ausführungen dargelegt. "Es ist schon ein Glücksfall, dass diese Aufzeichnungen vor einigen Jahren in einem kleinen, quaderförmigen Pappkarton zufällig beim Ausräumen des Speichers im ,Kreuzwirthaus' auf dem Marktplatz von der Familie Fraunhofer entdeckt wurden", fuhr Walbrunn fort.

"Ich wurde vor Monaten vom Museumsarbeitskreis gebeten, insbesondere Pleystein und seine Umgebung betreffende Teile dieser Aufzeichnungen in heute gut leserliche maschinengeschriebene Form zu übertragen. Das Ergebnis liegt hier im Museum vor", sagte der Referent.

Eigene Beobachtungen

"Viele mineralogische Darlegungen in seinen Aufzeichnungen stammen aus eigenen Beobachtungen. Geologische Bekundungen nahm der am 15. Februar 1943 von der Stadt Pleystein zum Ehrenbeirat für Heimatforschung und Heimatpflege ernannte Ferdinand Lehner zu größeren Teilen aus der Literatur", schloss der Sprecher sein einstündiges Referat.

Der Pleysteiner Mineralexperte Andreas Reichenberger stellte im weiteren Verlauf den Teilnehmern einige Exponate aus der Lehner'schen Mineraliensammlung näher vor. Bürgermeister Johann Walbrunn dankte Otto Walbrunn und Reichenberger für den hervorragend gestalteten Beitrag zum Geotoptag 2006.

 

 

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