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Von Hans-Jürgen Krehl  |  27.10.2007  |  Netzcode: 1150530
Püchersreuth/St. Quirin

Skulpturen erzählen Erdgeschichte

Zwölf Kilometer langer Rundweg um Püchersreuth lockt mit neu zu entdeckenden Reizen

Püchersreuth/St. Quirin. Wer die neue "Wanderung durch die Erdgeschichte" in der Gemeinde Püchersreuth noch nicht kennt, kann sie im Herbst noch immer in Angriff nehmen. Wer aber den Rundwanderweg, aus dem später der Skulpturenweg wurde, schon unter den Schuhsohlen hatte, dem bieten sich jetzt völlig neue Ansichten.

Ein idealer Ausgangspunkt ist der Parkplatz neben der Wallfahrtskirche St. Quirin. Und dort beginnt auch schon das Neue: Auf der in diesen Tagen offiziell übergeben Orientierungstafel (wir berichteten) erhält der Wanderer einen Einblick, wo sich der Skulpturenweg oder eben auch der Püchersreuther Rundwanderweg (Markierung schwarze Eins auf weißem Grund) aus der Sicht des Geologen überhaupt befindet.

Das Besondere: In unmittelbarer Nähe der Skulpturen glänzen - weil teilweise angeschliffen und poliert - die Gesteine auf, die vor Jahrmillionen unter der geologisch so hochinteressanten Oberpfalz entstanden und im Laufe der Erdgeschichte vor allem durch Verwitterung an die Erdoberfläche befördert wurden.

Die Geowissenschaftler vom Bayerisch-Böhmischen Geopark - deren Koordinationsstelle im Geo-Zentrum von der Informationstafel aus zu sehen ist - haben den wissenschaftlichen Teil zur Anreicherung des Skulpturenparks beigesteuert. "Der Geopark trägt zusammen mit Gemeinde und Behörde dem wachsenden Interesse der Menschen an der Geologie ihrer Heimat Rechnung", so Dr. Peterek, Koordinator des Geoparks.


Die Gemeinde Püchersreuth, die Teilnehmergemeinschaften Ilsenbach II und Rotzendorf und der Bayerisch-Böhmische Geopark finanzierten über die fachliche Beratung hinaus den insgesamt rund zwölf Kilometer langen Weg, der auf acht Stationen markante Gesteinsformationen zeigt und auf Informationstafeln Erklärungen dazu liefert.

Allerdings sind auch die Stationen und Hinweise auf die Charakteristika von Tier- und Pflanzenwelt nach wie vor vorhanden, und selbstverständlich verleiten auch die Kunstwerke zum Verweilen und zum Nachdenken wie ehedem.

Besonders eindrucksvoll kommt dieses Konzept zwischen den Skulpturen "Der Weg ist das Ziel" im Bereich der Hinweise und Erklärungen auf die Magerwiese und der folgenden Naturstation zum Tragen, wo nicht nur unmittelbar an der Tafel "Ameisenhügel" Amphibolite und Hornblendegriese erklärt werden. Nur eine wenige hundert Meter weiter nämlich liegen unmittelbar rechts am Wegrand drei Ameisenhügel, auf denen um diese Jahreszeit und bei Nebel die sprichwörtliche Geschäftigkeit nicht zu beobachten ist. Dafür aber neben der schon genannten Skulptur "Der Weg ist das Ziel" auch noch "Der Schatzsucher" und zwischen Waldende und dem Waffenhammer die Skulptur "Der Baum".

 

Anerkennung und Bewunderung für den Zusammenhalt der Bürger der Gemeinde Püchersreuth - man hat auch noch ein neues Infoblatt geschaffen, finanziert vom Amt für Landwirtschaftliche Entwicklung - waren anlässlich der Übergabe der Informationstafel nicht zu überhören.

Weitere Informationen im Internet:

www.geopark-bayern.de.

www.tourismus.neustadt.de

 

 

 

 

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