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Von (ab)  |  09.02.2008  | Netzcode: 1264506 | Neuer Tag
Windischeschenbach

Über Verlegung empört

SPD kritisiert Umzug der Geopark-Geschäftsstelle nach Parkstein

Windischeschenbach. (ab) Bis vor kurzem war die Geschäftsstelle des Bayerisch-Böhmischen Geoparks am Geo-Zentrum an der KTB beheimatet. Doch nun hat das Büro seit einigen Tagen seinen Sitz in Parkstein. Über diesen Verlust und diese Entwicklung zeigt sich die SPD entsetzt.

"Unsere Befürchtungen sind damit wahr geworden und unsere Besorgnis, die wir in den letzten Wochen über diese Entwicklung äußerten, bestand damit zu Recht", betonte SPD-Vorsitzender Stefan Seitz in einer Vorstandssitzung des Ortsvereins.

"Der Geopark hat Windischeschenbach verlassen. Damit hat die Stadt eine wichtige touristische Einrichtung verloren. Gerade jetzt, wo der Geopark kurz vor der Anerkennung zum nationalen Geopark steht. Parkstein wird sich in Zukunft damit rühmen können, Sitz eines Nationalen Geoparks zu sein." Der Landrat habe dies so entschieden.

"Wenn Landrat Simon Wittmann schon auf einer CSU-Veranstaltung verkündet, Windischeschenbach sei ein Motor im Landkreis, wieso reißt er uns dann im nächsten Moment eine Zündkerze heraus?", fragte sich Seitz. Silvia Zeitler merkte dazu an, "dass sich Bürgermeister Meier anscheinend gegenüber dem Landrat nicht durchsetzen konnte." Die Bekenntnisse des Landrates zu Windischeschenbach seien nur Lippenbekenntnisse oder Wahlkampfgetöse.

"Geopark und Geo-Zentrum gehören ganz einfach zusammen", brachte es Manfred Haberzeth auf den Punkt. Er beließ es dabei nicht, sondern schickte auch einen Brief an den Landtagsabgeordneten der SPD, Werner Schieder.

Das Geozentrum sei für Windischeschenbach von großer Bedeutung. 2007 waren zirka 35 000 Besucher da. Ein Großteil davon seien Schulklassen unterschiedlicher Schularten und auch Studenten von Unis außerhalb Bayerns gewesen. Die jetzige Teilung sei nicht nachvollziehbar und bedeute auch qualitativ und finanziell eine Splitterung. Bildungsminister Siegfried Schneider, der vor einigen Tagen hier war, habe offensichtlich die Teilung zur Kenntnis genommen. Ansonsten werde die Förderung nicht ausgeweitet, was aber zwingend erforderlich sei. So bleibe es dabei, dass eine Lehrkraft einen Tag pro Woche zur Verfügung steht. Besonders eine verstärkte Einbindung in den schulischen Unterricht wäre wegen der Zusammenhänge auch zum Klimaschutz wünschenswert.

Aus der bayerischen Staatszeitung sei im vorigen Jahr zu entnehmen gewesen, dass eine Verzahnung unterschiedlicher Einrichtungen mit Bildungszielen in anderen Regionen Bayerns besser gelinge. So wurde davon berichtet, dass im NS-Dokumentationszentrum auf dem Obersalzberg bei einer geplanten Besucherzahl von 40 000 jährlich (erreicht wurden über 100 000) drei Lehrkräfte aus dem Bildungshaushalt finanziert werden. Daneben gebe es offenbar Modelle, wie das geologische Klassenzimmer, die ebenfalls hier verwirklicht werden könnten.

 


 

 

 

 

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