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Von (may) |  30.06.2009  | Bad Bernecker Stadtanzeiger

 

Bad Berneck

 

Geologische Führungen

 

Derzeit werden 25 Geopark-Ranger ausgebildet - mit Gert Hartmann und Dr. Joachim Nedvidek sind auch zwei Bad Bernecker darunter

 

Man kennt sie, die freiliegende Felswand oberhalb des Gebrauchtwagenhandels an der B303 oder die Felsen im Kurpark. Aber als Diabase, Gneismasse und untermeerische Lavaausflüsse haben sie wohl nur die wenigsten identifiziert. Das soll sich ab September ändern, denn dann halten in Bad Berneck zwei geschulte Geopark-Ranger geologische Führungen ab. Gert Hartmann und Dr. Joachim Nedvidek stehen nach der halbjährigen Ausbildung mit ihrem Fachwissen für Bad Berneck und Umland parat. Am vergangenen Samstag fand in der Kurstadt eine entsprechende Unterrichtseinheit der insgesamt 25 angehenden Geopark-Rangern statt.
 

Die Felswand wird in Fachkreisen Aufschluss genannt und gehört zur Münchberger Gneismasse. „Das ist der schönste und anschaulichste Aufschluss dieser ganzen Masse. Das Gestein ist 380 Millionen Jahre alt und somit 60 Millionen Jahre älter als das Fichtelgebirge“, verriet Ausbilder Dr. Andreas Peterek, Geschäftsführer des Geoparks Bayern-Böhmen, der im weiteren Verlauf viel Fachwissen kundtat. „Dem späteren Führungsteilnehmer wird dieses Wissen natürlich viel plastischer und anschaulicher weitergegeben.“

 
Die Ranger werden nicht nur in Sachen Geologie geschult, auch Flora, Fauna, Sprachschule, Marketing und Recht dürfen nicht fehlen. In der Kurstadt soll es ab September zukünftig zwei bis drei Führungen im Monat geben. Mit verschiedenen Themen und Zielen will man die breite Masse ansprechen. Laut Peterek gäbe es nämlich auch im Kurpark viel zu entdecken: „Man kann im Bad Bernecker Kurpark eine ganze Abfolge verschiedenster Gesteine studieren. Am Eingang befindet sich eine sehr schöne Wand mit Kissendiabasen, während hinten am Kiosk der Kalkstein zu finden ist.“ Die Führungen finden später nicht regelmäßig zu festen Tagen statt und werden laut Peterek im Veranstaltungskalender, der Presse, verschiedenen Online-Portalen und dem geoparkeigenen Veranstaltungsflyer bekannt gegeben.

 
Anfangs müsse man auf die naturinteressierten Einheimischen zählen, doch soll das Angebot der Geopark-Ranger auch Touristen in die Kurstadt locken. Wenn alles gut anläuft, kann sich der Geschäftsführer auch Busexkursionen zu entfernteren Zielen vorstellen.
Momentan lägen manche interessante Punkte noch unter viel Wildwuchs im Dornröschenschlaf. Wie der Aufschluss an der B303. Es gilt, sie zu wecken. Peterek blickt in die Zukunft: „Wenn diese Sehenswürdigkeiten in Wert gesetzt werden, dann kommen sie noch einmal ganz anders zur Geltung.“ Konkret meint er damit den Wildwuchs zu bereinigen, Infotafeln und Geländer zu errichten.

 

 

 

 

 

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