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Von (bjp) |  22.05.2009  | Netzcode: 1839159  | Neuer Tag

 

Kemnath

 

Berge aus Feuer und Stein

Geopark und Heimatmuseum präsentieren bis 8. November Ausstellung über Vulkane

 

Heiß her ging es einst in unserer Gegend. An etwa 20 Stellen rund um Kemnath und an zahlreichen weiteren Orten der Nordoberpfalz und des Egerlandes bahnte sich Magma aus dem Erdinneren seinen Weg durch die dünne Erdkruste. Gut 20 Millionen Jahre alt ist das "Kemnather Vulkanfeld", dessen Gipfel dem Waldeck-Kemnather Land bis heute sein unverwechselbares Gesicht geben: Landmarken wie der Rauhe Kulm, der Armesberg oder der Schlossberg.

Bewegte Vergangenheit


Diesen stummen Zeugen einer bewegten Vergangenheit ist die neue Sonderausstellung "Berge aus Feuer und Stein" des Bayerisch-Böhmischen Geoparks und des Heimatkundlichen Arbeits- und Förderkreises (HAK) im Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum gewidmet. Das von zahlreichen Vulkanruinen der erdgeschichtlichen Tertiärzeit umgebene Kemnath sei der ideale Standort für diese Schau, betonte Geopark-Geschäftsführer Dr. Andreas Peterek bei der Vernissage in der Alten Fronveste.

Der Geologe fühlt sich persönlich mit dem Kemnather Land verbunden: "Mein Lehrer Professor Bernt Schröder hat das Blatt ,Kemnath' der geologischen Karte Bayerns mit erarbeitet und kennt hier jeden Stein." Peterek dankte dem Kastler Architekten Gerhard Gresik, dem HAK und der Stadt für die gute Zusammenarbeit bei Gestaltung und beim Aufbau der Ausstellung: "Ich fühle mich hier in der Fronveste wie zu Hause."

 

Lob gab es von Bürgermeister Werner Nickl für den HAK, der die geologische Schau in die Anzensteinstadt geholt hat. Neben der Lage der Stadt inmitten eines Kranzes von Basaltkegeln "prädestiniere" auch der vom Verein gebotene Rahmen Kemnath zum Standort dieser Präsentation. Der evangelische Pfarrer Dirk Grafe, der mit seinem katholischen Kollegen Konrad Amschel zur Eröffnung gekommen war, wünschte sich, dass die Ausstellung das Interesse der Besucher an der Geschichte dieser Region stärken oder wecken und den Blick für deren noch weitgehend intakte Schönheit schärfen möge.

Im Anschluss führten die Geologen Dr. Andreas Peterek und Dr. Martin Füßl die Besucher durch das Erdgeschoss. Nicht nur Erdgeschichte und Geologie werden hier thematisiert, sondern auch die eigenartige Vegetation auf dem kalkreichen Vulkanboden oder kulturgeschichtliche Kuriosa wie der Streit zwischen "Neptunisten" und "Plutonisten". Hierbei ging es um die im 18. und frühen 19. Jahrhundert erörterte Streitfrage, ob Basalt ein vulkanisches Feuergestein oder ein im Meer entstandenes Sediment sei.

 

An diesem nur scheinbar nebensächlichen Thema entzündeten sich damals naturwissenschaftliche, theologische und philosophische Grundsatzdiskussionen. Es zog sich sogar als ein kleines Leitmotiv durch Goethes Werk.

 

Bohrkerne und Videos

 

Basaltsäulen, Bohrkerne und andere Gesteinsproben aus der Nordoberpfalz und Nachbargebieten sowie Videovorführungen auf Bildschirmen gestalten die Schau im Kemnather Museum anschaulich und lebendig. HAK-Vorsitzender Hans Rösch wies auf das geplante Begleitprogramm mit Vorträgen und Führungen hin. Eine Informationsschrift werde demnächst erscheinen. Vor allem Schulklassen seien zum Besuch eingeladen.

Die Ausstellung steht bis zum 8. November jeden Sonntag von 14 bis 16 Uhr, am ersten Sonntag des Monats auch von 10 bis 12 Uhr zum Besuch offen. Der Eintritt ist frei. Sonderführungen können bei Hans Rösch, Telefon 09642/8396, E-Mail info@roeschhans.de, gebucht werden.

 

 

 

 

 

 

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