| Faszination GEO - im GEOPARK Bayern-Böhmen!  | Mit einem Klick in den tschechischen Teil des Geoparks

 | Tschechisch

 | Englisch 

   | Verein  | Aktuelles  | Veranstaltungskalender  | Geführte Geotouren   | GeoWissen  | Geo für Schulen  | Geo für Kids   | Suche

 Home
 Begrüßung
 Hintergrund
 

 Geo Regionen

 Geo Touren

 Geo Museen

 Geo Führungen

 Geo Punkte
 Geo Puzzle
 Geo Infostellen
 GeoWebApps
 
 Presse
 Newsletter
 Downloads
 Naturparke
 Tourismus

 Landkreise

 Partner
 
 Kontakt
 Impressum

 

 

kofinanziert

mit Mitteln der

Europäischen Union aus dem Fonds für regionale Entwicklung

 

 

"Investition

in Ihre Zukunft"

 

und durch

 

 

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

 

Infos zum

EFRE-Programm finden Sie hier

 Geoparks

 

Was sind Geoparks?

Geoparks sind großräumige Regionen, in denen im besonderen Maße dem Besucher die Bedeutung und die enge Beziehung zwischen den geologischen Gegebenheiten, der früheren und heutigen Landnutzung sowie der Wirtschafts- und Kulturgeschichte des Raumes bewusst und erlebbar gemacht werden kann. Geoparks tragen damit der Tatsache Rechnung, dass in den letzten Jahren das öffentliche Interesse an geowissenschaftlichen Themen enorm gestiegen ist, und dass andererseits ein nachhaltiger Umgang mit den begrenzten Ressourcen unseres Planeten dringlicher ist denn je.

 

Im Konzept des Geoparks verbinden sich die Ziele des Natur- und Umweltschutzes, die Wahrung unseres geologischen Erbes und eine verbesserte geowissenschaftliche Bildung mit der Förderung der regionalen Wirtschafts- und Tourismusentwicklung. Es wird daher derzeit weltweit in zahlreichen Projekten umgesetzt. Unterstützt wird die Bildung von Geoparks seit Juni 2001 durch die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), insbesondere im Hinblick auf den Ausbau eines weltweiten UNESCO-Geopark Netzwerkes. Bereits seit 1972 gibt es die UNESCO-Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes, die Denkmäler und Naturlandschaften von herausragender Bedeutung für die gesamte Menschheit zum Gegenstand hat, und der bisher 147 Staaten beigetreten sind. Über einen derartigen Schutzstatus verfügen Geoparks jedoch nicht. Sie dienen vorrangig dem besseren Verständnis für das System Erde sowie dem nachhaltigen Umgang mit ihren Ressourcen.

 

Geoparks zeichnen sich insbesondere durch ihre geologischen Sehenswürdigkeiten (Geotope) aus, die von herausragender geowissenschaftlicher Bedeutung, Seltenheit oder Schönheit sind oder repräsentative Bestandteile der Landschaft oder deren geologischer Entstehungsgeschichte darstellen. In vielen Fällen werden dazu in gemeinsamen Initiativen von Geopark-Beteiligten, Natur- und Umweltschutzbehörden und -verbänden verwachsene Geotope wieder zugänglich gemacht und zum Beispiel mit Hilfe informativer Schautafeln allgemeinverständlich erläutert. Zusätzlich zu den Geotopen sollen Geoparks auch archäologische, ökologische, historische und kulturelle Sehenswürdigkeiten enthalten. Innerhalb eines Geoparks sind die Sehenswürdigkeiten sowie Museen, Besucherbergwerke, Erlebnispfade sowie die Möglichkeiten zur Besichtigung von Natursteinwerken etc. eng miteinander vernetzt. Darüber hinaus besteht ein reichhaltiges Angebot an individuellen und geführten Exkursionen zu verschiedenen geowissenschaftlichen Themen.

 

 

Nationaler GeoPark

Um die verschiedenen Geopark-Initiativen in Deutschland zu bündeln, wurde im Jahr der Geowissenschaften 2002 das Prädikat "Nationaler GeoPark" eingeführt. Mit diesem 2003 erstmals vergebenen Prädikat wird im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Logo "planeterde® - Welt der Geowissenschaften" durch die Alfred-Wegener-Stiftung (AWS) für jeweils fünf Jahre verliehen. Über die Vergabe entscheidet eine aus elf Mitgliedern bestehende Expertengruppe nach bundesweit einheitlichen Richtlinien. Eine Vergabe für jeweils fünf Jahre soll sicherstellen, dass ein mit dem Prädikat ausgezeichneter Nationaler GeoPark auch langfristig die gestellten Qualitätsansprüche erfüllt und sich lebendig weiterentwickelt. Derzeit sind in Deutschland die nachfolgend genannten Geoparks als Nationale GeoParks zertifiziert; für den bayerischen Anteil des Bayerisch-Böhmischen Geoparks wird ein entsprechender Antrag im Herbst 2006 gestellt werden.

 

Bisherige Nationale GeoParks in Deutschland:

* Bergstraße-Odenwald,

* Teilgebiet Braunschweiger Land des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen,

* Mecklenburgische Eiszeitlandschaft,

* Schwäbische Alb,

* Vulkanland Eifel,

* Nördlinger Ries.

 

 

Der Erwerb des Prädikates Nationaler GeoPark ist Voraussetzung für die Aufnahme auch in das Europäische Geopark- und in das UNESCO-Geopark-Netzwerk. In diesen Netzwerken arbeiten die verschiedenen Geoparks auf internationaler Ebene an der Umsetzung ihrer gemeinsamen Ziele.

 

 

   Intern   GeoPark-Netzwerke  Unsere Partner  Gemeinde Parkstein