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Der grenzüberschreitende Bayerisch-Böhmische Geopark 

 

Die Initiative zu einem grenzüberschreitenden Bayerisch-Böhmischen Geopark in der Mitte Europas gibt es seit dem Jahr 2001. Vorangetrieben durch die Initiatoren auf bayerischem wie tschechischem Gebiet und getragen durch die Landkreise Bayreuth, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und Wunsiedel i. Fichtelgebirge sowie die Regionsregierungen in Karlsbad und Pilsen wurde am 23. Juni 2003 eine gemeinsame Erklärung zum Aufbau des grenzüberschreitenden Geoparks in Karlsbad unterzeichnet. [Erklärung anzeigen]    [Was sind Geoparks?]

 

 

Unterzeichnung der gemeinsamen Geopark-Erklärung am 25. Juni 2003 in Karlsbad (© Regionsregierung Karlsbad)

 

 

Im Februar 2004 wurde die "Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Geopark" von den vier beteiligten bayerischen Landkreisen ins Leben gerufen, deren Vorsitzender bis April 2008 Herr Landrat Karl Haberkorn (Tirschenreuth) war, seit Mai 2008 Herr Landrat Simon Wittman (Neustadt/Waldnaab) ist. Diese Arbeitsgemeinschaft ist Träger des bayerischen Teils des Geoparks. Die Projektkoordination war anfangs dem Förderverein des GEO-Zentrums an der KTB e.V. in Windischeschenbach übertragen worden. Seit März 2005 standen dafür Mittel seitens der Europäischen Union (Ziel-2), des Freistaates Bayern (Allgemeiner Umweltfonds) und der beteiligten Landkreise zur Verfügung. Seit Anfang 2008 ist der Sitz der Geschäftsstelle in Parkstein. Geschäftsbesorger ist derzeit der Landkreis Neustadt/Waldnaab.

 

Der Aufbau des tschechischen Teils des Bayerisch-Böhmischen Geoparks wird in der Region Karlsbad durch das Kreismuseum in Sokolov koordiniert, in der Region Pilsen hat dies die Agentur RECEPTT übernommen. [Kontakt]

 

 

Das Gebiet des Bayerisch-Böhmischen GeoParks [Karte]

 

Das Gebiet des Geoparks umfasst die Landkreise Bayreuth, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth und Wunsiedel i. Fichtelgebirge sowie große Teile der Regionen Karlsbad und Pilsen. Der Bayerisch-Böhmische Geopark ist mit seiner Ausdehnung von über 5500 Quadratkilometern (davon etwa 3500 Quadratkilometer in Bayern) derzeit einer der größten Geoparke in Mitteleuropa und neben dem Muskauer Faltenbogen an der deutsch-polnischen Grenze der einzige grenzüberschreitende Geopark Deutschlands.

 

Das Gebiet des Bayerisch-Böhmischen Geoparks (c) DLR

Erläuterungen zur Abbildung hier klicken

 

 

 

Ziele und Leitbilder des Bayerisch-Böhmischen Geoparks

 

Die Ziele und Leitbilder des Bayerisch-Böhmischen Geoparks entsprechen denen der anderen Geoparks. Neben der Förderung des Verständnisses für die Geowissenschaften und unsere Umwelt, die Wahrung des geologischen Erbes als Zeugnisse unserer Entwicklungs-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte stehen besonders auch die Förderung der touristischen Attraktivität der Region im Mittelpunkt. Sie soll einen Beitrag zu ihrer wirtschaftlichen Entwicklung leisten. Durch das Bewusstsein der Zugehörigkeit zum selben geologischen Großraum beiderseits der bayerisch-tschechischen Grenze und vor allem den grenzüberschreitend arbeitenden Geopark soll die "grenzenlose" Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region im Herzen Europas gefördert werden.

 

Wie soll der Bayerisch-Böhmische Geopark sichtbar werden?

 

Der Bayerisch-Böhmische Geopark wird nicht von heute auf morgen überall im Geopark-Gebiet sichtbar sein. Es wird sogar einige Jahre in Anspruch nehmen, alle Ziele und Projekte zu realisieren. Insbesondere der Ausbau einer Reihe bereits konzipierter und für die Zukunft geplanter Erlebnis- und Lehrpfade, die Begehbarmachung und informative Beschilderung von ausgewählten Lokalitäten, die Erstellung von thematischen Wander- und Exkursionsunterlagen (Karten, Broschüren, Audioguides) sowie besonders auch die Einrichtung von Geopark-Informationsstellen ("Geopark-Pforten") wird nur schrittweise umgesetzt werden können.

 

Für das Jahr 2006 sind bereits jetzt die Aufnahme der "Drei-Brüder-Felsen" (Lkr. Wunsiedel i. Fichtelgebirge) und des "Großen Lochsteins" (Lkr. Bayreuth) zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns und deren Ausstattung mit jeweils einer Informationstafel zu nennen. Vor der Fertigstellung stehen weiterhin die Geotour "Boden" und der "Erdgeschichtliche Wanderweg Püchersreuth" (in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Püchersreuth). Für das Jahr 2007 ist unter anderem die Eröffnung der grenzüberschreitenden Geotour "Vulkanismus" geplant.

 

Die Geopark-Geschäftsstelle ist zusammen mit den Landkreisen und Gemeinden bemüht, alle geowissenschaftlich-naturkundlich orientierten Museen und Vereine der Region am Geopark-Konzept direkt zu beteiligen und deren Aktivitäten zum Nutzen aller miteinander zu vernetzen. Der Geopark benötigt jedoch auch Initiativen von "unten", das heißt, die Mitwirkung möglichst vieler aus den Gemeinden, von Interessensgruppen und Vereinen, Vertretern der Wirtschaft und der Politik. Geopark-Aktivitäten in der eigenen Gemeinde, die Übernahme einer Geotop-Patenschaft, Anregungen an die Geschäftsstelle oder eine Mitwirkung auf andere Weise sind wichtige Mosaiksteine für das Gelingen des Geopark-Projektes.

 

Geopark-Ranger

 

Um der Nachfrage an Veranstaltungen für Geopark-Besucher nachkommen zu können, benötigt der Bayerisch-Böhmische Geopark ein Netzwerk an "Geopark-Rangern", ähnlich aufgebaut wie das der Gästeführer. Sollten Sie an einer Mitwirkung in diesem Netzwerk interessiert sein, dann sprechen Sie uns bitte an. Wir werden in den nächsten Wochen zu einer entsprechenden Informationsveranstaltung einladen.

 

Schaufenster in den Geopark

 

Besonders der jährlich deutschlandweit stattfindende "Tag des Geotops" soll im Bayerisch-Böhmischen Geopark auch ein "Tag des Geoparks" werden. An diesem Tag gemeinsam durchgeführte Veranstaltungen des Geoparks und der lokalen Vereine mit Exkursionen und Vorträgen rund um die Geotope sind als ein Fenster in den sich fortwährend entwickelnden Bayerisch-Böhmischen Geopark gedacht.

 

 

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